Herbert Siebold – Preis
Vielfalt leben – Zukunft gestalten
Bildung ist die Grundlage für Teilhabe und gelungene Integration. Mit dem Herbert Siebold-Preis würdigt der Verein Interkultur e.V. Schulen und Schulprojekte, die sich aktiv für interkulturelle Bildung, Vielfalt und Toleranz einsetzen.

Die Geschichte des Preises

1974 gründeten Studiendirektor Herbert Siebold und seine Schüler:innen den Verein IFAK e.V. mit der Idee, durch ehrenamtliche Hausaufgabenhilfe die Bildungschancen für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern. Auch 50 Jahre später ist die gezielte Förderung der schulischen Integration noch immer notwendig für eine inklusive Gesellschaft.
Teilnahmebedingungen
Wer kann teilnehmen?
Schulen ab der Sekundarstufe im mittleren Ruhrgebiet können sich mit einzelnen Klassen, Schülergruppen oder als ganze Schule bewerben.
Welche Projekte?
Projekte, die bereits erfolgreich umgesetzt werden, sich in der Erprobungsphase befinden oder neu entwickelt werden.
Projektkategorien
Schüler:innenprojekte
Projekte, die interkulturellen Austausch und Zusammenarbeit fördern (z.B. Austauschprogramme, interkulturelle Kunst- oder Medienprojekte).
Schulkonzepte & Lehrmethoden
Innovative Ansätze im Unterricht, die interkulturelles Lernen und Mehrsprachigkeit integrieren.
Berufliche Bildung & Integration
Initiativen zur Förderung von Integration und Vielfalt in der beruflichen Bildung (speziell für Berufskollegs).
Zusammenarbeit mit der Gesellschaft
Partnerschaften mit interkulturellen Organisationen, Unternehmen oder Vereinen zur Förderung von Vielfalt.
Bewerbungskriterien
Interkulturelle Wirkung
Fördert das Projekt den Austausch zwischen Kulturen (Superdiverse Gesellschaft)?
Innovation & Kreativität
Setzt das Projekt neue und originelle Ideen um und werden diese in den Lehrplänen verankert?
Nachhaltigkeit
Hat das Projekt eine langfristige Wirkung und fördert es nachhaltige Entwicklung?
Einbindung
Sind Schüler, Eltern und externe Partner beteiligt?
Bewerbungsverfahren

Erste Stufe
Kurze, einseitige Projektbeschreibung mit Zielsetzung, Umsetzungsstand, Herausforderungen, geplanter Wirkung und Zukunftsperspektive.
Jury-Feedback
Nach Begutachtung erhalten Teilnehmende eine Rückmeldung, ob ihr Projekt für die zweite Stufe in Frage kommt.
Zweite Stufe
Ausführliche Projektbeschreibung mit begleitenden Materialien wie Fotos, Videos und Medienberichten.
Bewerbungszeitraum: 1. Oktober bis 31. Januar. Beratungsgespräche zur Bewerbung sind möglich.
Preise und Auszeichnungen
Platz 1
4500€
Platz 2
2500€
Platz 3
1000€
Zusätzlich: 3 Sonderpreise für besonders kreative oder nachhaltige Projekte, Workshop-Teilnahme zur interkulturellen Bildung, mediale Präsentation und fachliche Begleitung.

Netzwerk und Preisverleihung
Alle Gewinner:innen werden Mitglied in einem Netzwerk zur Verstetigung des fachlichen Austauschs und des Wissenstransfers. Die Projekte werden als Best-Practice-Beispiele veröffentlicht und anderen Schulen zur Verfügung gestellt.
Die feierliche Preisverleihung findet im Frühsommer (Ende Mai/Anfang Juni) statt. Dabei werden die Finalist:innenprojekte vorgestellt und ausgezeichnet.

